Kaffee rund ums Training
Kaffee rund ums Training – Genuss, Geschmack und einfache Kaffeeideen
Sportschuhe an, Tasche packen – und vorher noch einen Kaffee?
Für viele gehört Kaffee ganz selbstverständlich zum Alltag rund ums Training dazu.
Und ich finde: Wir müssen daraus gar kein Fitnessversprechen machen.
Denn Kaffee darf auch beim Sport zunächst einmal das sein, was er für mich immer ist:
Genuss. Geschmack. Und eine kleine Pause, die zum eigenen Alltag gehört.
Ob vor dem Training, danach oder einfach irgendwann dazwischen, entscheidet jeder für sich.
Viel interessanter finde ich die Frage:
Welcher Kaffee schmeckt dir eigentlich in diesem Moment am besten?
KAFFEE UND SPORT – ES MUSS NICHT IMMER EIN FITNESSDRINK SEIN
Rund um Sport und Fitness begegnen uns jede Menge spezielle Getränke, Pulver und Mischungen.
Dabei darf es manchmal auch ganz unkompliziert sein.
Ein Espresso.
Ein Filterkaffee.
Ein Cappuccino.
Oder ein kaltes Kaffeegetränk mit Eis.
Wer ohnehin Proteinpulver verwendet, kann natürlich auch damit geschmacklich experimentieren.
Aber Kaffee muss nicht automatisch mit irgendwelchen Zusätzen versehen werden, nur weil wir ihn vor oder nach dem Sport trinken.
Manchmal darf Kaffee einfach Kaffee bleiben.
VOR DEM TRAINING – WELCHER KAFFEE DARF ES SEIN?
Ich würde die Wahl gar nicht davon abhängig machen, welcher Kaffee angeblich der perfekte „Sportkaffee“ ist.
Frag dich lieber:
Worauf habe ich gerade Lust?
Ein kleiner Espresso ist schnell zubereitet und geschmacklich intensiv.
Ein Filterkaffee bringt wieder ganz andere Aromen in die Tasse.
Und wer Milch im Kaffee mag, entscheidet sich vielleicht für einen Cappuccino oder Milchkaffee.
Das hat für mich viel mehr mit persönlichem Geschmack zu tun als mit irgendwelchen festen Regeln.
ESPRESSO ODER FILTERKAFFEE – WAS SCHMECKT DIR BESSER?
Gerade wenn du dich etwas mehr mit Kaffee beschäftigen möchtest, kannst du das Thema Sport sogar für ein kleines Geschmacksexperiment nutzen.
Probier beispielsweise einmal einen Espresso und denselben oder einen ähnlichen Kaffee als Filterkaffee.
Beim Espresso hast du ein kleines, konzentriertes Getränk mit intensivem Geschmack.
Beim Filterkaffee nimmst du Aromen wieder ganz anders wahr.
Keines davon ist grundsätzlich besser.
Es sind einfach unterschiedliche Arten, Kaffee zu genießen.
KAFFEE MIT MILCH – HIER WIRD ES GESCHMACKLICH SPANNEND
Milch verändert Kaffee deutlich.
Schokoladige, nussige oder karamellige Noten können zusammen mit Milch besonders harmonisch wirken.
Und natürlich kannst du genauso einen Pflanzendrink verwenden, wenn du ihn lieber magst.
Auch hier lohnt sich das Ausprobieren.
Denn Hafer-, Mandel- oder andere Pflanzendrinks bringen jeweils ihren eigenen Geschmack mit.
Der Kaffee darunter bleibt also nicht einfach derselbe.
Zubereitung und Zutaten verändern, was wir am Ende schmecken.
UND WAS IST MIT PROTEINPULVER IM KAFFEE?
Wenn du Proteinpulver ohnehin verwendest und es gerne mit Kaffee kombinieren möchtest, kannst du das natürlich ausprobieren.
Für mich ist dabei allerdings weniger die Sporternährung interessant als die Frage:
Passt es geschmacklich zusammen?
Vanille kann beispielsweise mit einem Kaffee ganz anders wirken als Schokolade.
Nussige Aromen im Kaffee können wiederum mit anderen Geschmacksrichtungen harmonieren.
Mein Tipp:
Bereite deinen Kaffee zunächst so zu, wie du ihn magst, und gib anschließend deine gewohnte Zutat hinzu.
Dann kannst du viel besser beurteilen, ob dir die Kombination überhaupt schmeckt.
Denn auch ein vermeintlich praktischer Mix bringt wenig, wenn du ihn nicht gerne trinkst.
SCHOKOLADE, VANILLE ODER NUSS – WELCHER KAFFEE PASST DAZU?
Jetzt sind wir wieder mitten in meinem Lieblingsthema: Sensorik.
Wenn du Kaffee mit anderen Geschmacksrichtungen kombinierst, lohnt sich ein Blick auf das Aromaprofil deines Kaffees.
Ein Kaffee mit Schokolade und Nuss kann beispielsweise eine schöne Grundlage für Vanille oder Schokolade sein.
Ein feinerer Kaffee bringt wieder einen ganz anderen Charakter mit.
Und statt euch zu sagen, welche Kombination „die richtige“ ist, würde ich lieber vorschlagen:
Probiert es aus.
Einmal Kaffee pur.
Dann mit der gewünschten Zutat.
Was verändert sich?
Was schmeckst du noch vom Kaffee?
Und welche Kombination gefällt dir besser?
KALTER KAFFEE NACH DEM SPORT?
Warum nicht?
Gerade im Sommer mag ich Kaffee auch kalt.
Ein starker Kaffee oder Espresso auf Eis ist schnell gemacht.
Mit Milch oder einem Pflanzendrink wird daraus ein unkompliziertes kaltes Kaffeegetränk.
Und wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du natürlich auch Cold Brew vorbereiten.
Auch dabei verändert sich der Geschmack wieder.
Genau deshalb finde ich Kaffee so spannend:
Eine Bohne – und so viele Möglichkeiten.
UND WO PASST LUPIINA HINEIN?
Wer einmal etwas anderes ausprobieren möchte, kann sich auch unsere Lupiina Active 50/50 anschauen.
Hier verbinden wir Kaffee und Lupine miteinander.
Ich möchte daraus ganz bewusst kein Fitnessversprechen machen.
Für mich ist Active 50/50 vor allem eine andere Geschmacksrichtung.
Kaffee trifft auf die charakteristischen Röstaromen der Lupine.
Und genau deshalb passt Lupiina für mich auch in diesen Artikel:
Nicht weil ich euch verspreche, dass ihr damit schneller, stärker oder fitter werdet.
Sondern weil ihr etwas Neues ausprobieren könnt.
Bereitet Active 50/50 einmal so zu, wie ihr normalerweise euren Kaffee trinkt, und achtet bewusst darauf:
Was verändert die Lupine geschmacklich?
BRAUCHE ICH ÜBERHAUPT EINEN „SPORTKAFFEE“?
Für mich ganz klar:
Nein.
Du brauchst keinen Kaffee, auf dem groß „Fitness“, „Performance“ oder „Workout“ steht, damit du ihn rund um deinen Sport trinken kannst.
Nimm einen Kaffee, der dir schmeckt.
Bereite ihn so zu, wie er in deinen Alltag passt.
Und wenn du gerne mit Milch, Pflanzendrinks, Proteinpulver oder anderen Zutaten experimentierst, dann mach genau das.
Aber nicht, weil irgendein Trend sagt, dass du es musst.
Sondern weil es dir schmeckt.
MEIN KAFFEE MUSS NICHT MEHR KÖNNEN ALS KAFFEE
Vielleicht ist das für mich sogar der wichtigste Gedanke dieses Artikels.
Kaffee muss nicht ständig optimiert werden.
Er muss nicht automatisch funktional sein.
Und er muss uns nicht versprechen, was er alles für unseren Körper tun könnte.
Ich beschäftige mich lieber mit dem, was ich als Rösterin wirklich beeinflussen kann:
Rohkaffee, Röstung, Aromen und Geschmack.
Und ihr entscheidet anschließend, wie ihr euren Kaffee zubereitet und wann ihr ihn am liebsten trinkt.
Vor dem Sport.
Nach dem Sport.
Beim Frühstück.
Oder ganz ohne Sport auf dem Sofa.
Auch das ist völlig in Ordnung.
Denn am Ende kommen wir wieder bei derselben Frage an:
Was schmeckt dir?
Eure Tina
Tinas Kaffee-Tipp:
Wer vor dem Sport gerne Kaffee trinkt, kann ihn etwa 30 bis 60 Minuten vorher einplanen. Koffein wird nicht erst beim ersten Schluck „aktiv“, sondern nach der Aufnahme nach und nach vom Körper aufgenommen.
Und noch etwas, das viele überrascht: Ein Becher Filterkaffee kann insgesamt mehr Koffein enthalten als ein einzelner Espresso, einfach weil die übliche Portion deutlich größer ist. Wie viel Koffein tatsächlich in der Tasse landet, hängt aber unter anderem von Kaffeemenge, Bohne, Zubereitung und Portionsgröße ab.