Koffeinfrei & regional: Lupiina Lupinenkaffee vom Feld in deine Tasse
Lupinenkaffee – was ist Lupiina eigentlich?
Ich muss euch etwas gestehen:
Als das Thema Lupinenkaffee zum ersten Mal aufkam, war ich selbst skeptisch.
Ich bin Kaffeerösterin.
Ich liebe Kaffee.
Warum sollte ich also plötzlich Lupinen rösten?
Dann habe ich angefangen zu probieren.
Und wie das bei mir meistens so ist, wenn mich etwas interessiert, blieb es natürlich nicht bei einem Versuch.
Heute gehört Lupiina ganz selbstverständlich zu Beans & Friends – nicht als Ersatz für meinen Kaffee und schon gar nicht als „bessere“ Alternative.
Sondern als etwas Eigenes.
WAS IST LUPINENKAFFEE EIGENTLICH?
Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten.
Für Lupiina verwenden wir Lupinen aus Deutschland. Unsere Rohlupinen beziehen wir aus dem Münsterland.
Die Lupinensamen werden geröstet und anschließend ähnlich wie Kaffee zu einem Aufgussgetränk verarbeitet.
Und trotzdem möchte ich einen Punkt ganz deutlich machen:
Lupinenkaffee ist kein Kaffee aus Kaffeebohnen.
Er schmeckt deshalb auch nicht exakt wie Kaffee.
Und das soll er für mich auch gar nicht.
Geröstete Lupine bringt ihren eigenen Geschmack mit.
Genau den wollten wir bei Lupiina entdecken und weiterentwickeln.
LUPINE AUS DEM MÜNSTERLAND – GERÖSTET BEI UNS
Unsere Rohlupinen kommen aus dem Münsterland zu uns.
Danach beginnt der Teil, den ich besonders spannend finde:
das Rösten.
Denn genau wie bei Kaffeebohnen beeinflusst die Röstung, welche Aromen wir später wahrnehmen.
Temperatur, Zeit und Röstgrad verändern das Ergebnis.
Und natürlich habe ich auch bei der Lupine ausprobiert, verändert, wieder geröstet und wieder probiert.
Bis daraus Lupiina geworden ist.
WIE SCHMECKT LUPINENKAFFEE?
Das lässt sich am besten mit einem Wort beantworten:
anders.
Geröstete Lupine kann an Getreide, Nuss und Röstaromen erinnern.
Aber auch hier gilt das Gleiche wie beim Kaffee:
Was ich schmecke, musst du nicht automatisch genauso wahrnehmen.
Deshalb würde ich Lupiina nicht mit der Erwartung probieren:
Schmeckt das genauso wie Kaffee?
Die interessantere Frage ist:
Wie schmeckt mir geröstete Lupine?
Und genau dann wird es spannend.
LUPIINA CLASSIC – DIE LUPINE PUR KENNENLERNEN
Wenn du zunächst wissen möchtest, wie Lupiina grundsätzlich schmeckt, würde ich mit unserer Lupiina Classic beginnen.
Hier steht die geröstete Lupine im Mittelpunkt.
Probier sie zunächst pur.
Danach kannst du natürlich Milch oder einen Pflanzendrink dazugeben.
Schon dabei wirst du feststellen, wie stark sich der Geschmack verändert.
LUPIINA ACTIVE 50/50 – KAFFEE TRIFFT LUPINE
Bei Lupiina Active 50/50 gehen wir einen anderen Weg.
Hier treffen Kaffee und Lupine aufeinander.
Das finde ich sensorisch besonders interessant, weil sich zwei unterschiedliche Röstprodukte miteinander verbinden.
Deshalb enthält Active 50/50 – anders als reiner Lupinenkaffee – durch den Kaffeeanteil auch Koffein.
Wer Lupiina gerade deshalb ausprobieren möchte, weil reine Lupine von Natur aus kein Koffein enthält, sollte diesen Unterschied kennen.
LUPIINA MATCHA UND CRANBERRY – WEITERPROBIEREN AUSDRÜCKLICH ERLAUBT
Natürlich blieb es bei mir nicht bei Classic und Active 50/50.
Inzwischen gibt es beispielsweise auch Lupiina Matcha und Lupiina Cranberry.
Damit wird aus der gerösteten Lupine noch einmal etwas anderes.
Gerade Cranberry eignet sich beispielsweise auch für kalte Zubereitungen und Rezepte mit Milch oder Pflanzendrinks.
Und genau das gefällt mir an Lupiina:
Wir können ausprobieren, kombinieren und immer wieder feststellen, wie stark Zutaten und Zubereitung den Geschmack verändern.
ENTHÄLT LUPINENKAFFEE KOFFEIN?
Reine Lupine enthält von Natur aus kein Koffein.
Das unterscheidet sie von der Kaffeebohne.
Deshalb kann Lupiina Classic beispielsweise auch interessant sein, wenn du zu bestimmten Tageszeiten bewusst keinen Kaffee mit Koffein trinken möchtest.
Aber Achtung:
Das gilt nicht automatisch für jede Lupiina-Variante.
Unsere Active 50/50 enthält Kaffee und damit auch Koffein.
Deshalb lohnt sich immer ein Blick darauf, welche Variante du gerade vor dir hast.
AUCH BEI LUPIINA ENTSCHEIDET DIE ZUBEREITUNG
Das ist wieder der Punkt, an dem sich meine beiden Welten wunderbar treffen.
Denn egal ob Kaffee oder Lupine:
Mahlgrad, Menge, Wasser und Aufbrühmethode beeinflussen den Geschmack.
Wenn dir deine erste Tasse Lupiina also nicht genauso schmeckt, wie du es dir vorgestellt hast, heißt das nicht automatisch:
Lupinenkaffee ist nichts für mich.
Verändere einmal die Zubereitung.
Etwas mehr oder weniger Lupiina.
Einen anderen Mahlgrad.
Eine andere Aufbrühmethode.
Oder probiere sie einmal pur und anschließend mit Milch oder Pflanzendrink.
Immer nur eine Sache verändern – und wieder probieren.
So findest du heraus, wie deine Lupiina am besten schmeckt.
KAFFEE AUS DER WELT UND LUPINE AUS DER REGION
Für mich müssen sich Kaffee und Lupine überhaupt nicht gegenseitig Konkurrenz machen.
Ich liebe meinen Kaffee und werde ganz sicher nicht aufhören, Kaffeebohnen aus unterschiedlichen Ursprungsländern zu rösten.
Aber gleichzeitig finde ich es spannend, dass wir mit der Lupine noch einen ganz anderen Rohstoff rösten können, der hier in Deutschland angebaut wird.
Deshalb stehen bei Beans & Friends heute beide nebeneinander:
Kaffee aus der Welt und Lupine aus der Region.
Nicht als besser oder schlechter.
Sondern als zwei unterschiedliche Geschmackswelten.
Und wenn du Lupiina noch nie probiert hast, würde ich dir genau deshalb empfehlen:
Geh nicht mit der Erwartung heran, dass Lupine genauso schmecken muss wie Kaffee.
Probier sie als das, was sie ist.
Etwas Eigenes.
Und dann entscheidest du selbst:
Schmeckt mir das?
Eure Tina